Grundregeln der Hygiene

Das Credo dieser Tage lautet Selbstschutz geht vor! Bevor du dich ins Helfen stürzt überlege, in wie weit du dafür die wichtigen Regeln der physikalischen Distanzierung brechen musst und besprich deinen Wunsch zu helfen gerne mit Freunden, Bekannten und deiner Familie, bevor du dich kopflos der Nächstenliebe hingibst. Schlafe eine Nacht darüber. Setze dir ein Limit wie viel Hilfe du bieten kannst, ohne selbst hilfebedürftig zu werden. Verbreite lieber diese Aktion, z.B. mit einem Flyer in deinem Hausflur und erzähle Freunden auf Facebook davon. Wenn das alle machen und wir uns in der Helferzahl exponentiell vermehren, dann helfen wir schneller als das Virus.

Für jeden, unabhängig davon ob er/sie hilft sind im Lebensalltag jetzt unten stehende Hygienetipps wichtig, um ein Steigen der Neuinfiziertenrate auf ein minimales Level zu senken und zu halten. Zusätzlich ist den Anweisungen und Empfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit Folge zu leisten. Ergänzen lassen sich die Regeln durch besonnenes, bedarfsgerechtes Einkaufen, so dass Lebensmittel nicht unnötig gehortet werden oder Spontaneinkäufe nötig werden, die die Einkaufsfrequenz unnötig steigern. Wir müssen Vorurteile ggü. Mitmenschen vermeiden, die sich scheinbar anders/unklug Verhalten (vielleicht kaufen sie für einen lieben Angehörigen ein, vielleicht leben sie sowieso zu 10 in einer Wohnung und können daran auch nichts ändern?). Hass und Neid sind Gift für die derzeitige Situation, vor allem wenn sie unreflektiert in den sozialen Medien geteilt werden. Wir alle haben diese Krise zu irgendeinem Zeitpunkt verdrängt und unterschätzt. Unkluges Verhalten sollte bei der Polizei oder anderen ordnungsschaffenden Behörden gemeldet werden und geht sonst niemanden etwas an. Teilt positiven Inhalt, wie man veranwortungsvoll mit der physikalischen Distanzierung umgehen kann.

Zusätzlich zu den Grundregeln der Hygiene sollte jeder, überall dort wo es möglich ist auch ohne Symptome einer Krankheit, die Abstände zu seinen Mitmenschen erhöhen, im Idealfall auf 1,5-2 Meter. Persönliche Treffen, die nicht abgesagt werden können, sollten ins Freie verlegt werden, wenn dadurch nicht die Gefahr einer Erkältung besteht oder wenn möglich sollten sie online über Videotelefonkonferenzen bzw. klassisch am Telefon abgehalten werden.

Auch das eigene Unternehmen am Laufen zu halten ist ein Ehrenamt, damit unsere Wirtschaft, die wir zum Aufrecht erhalten unserer sozialen Systeme benötigen, handlungsfähig bleibt. Gönnt speziell älteren KollegenInnen, KollegenInnen, die öffentlich pendeln müssen oder Familie zu betreuen haben, das Recht auf den vorübergehenden Rückzug aus dem öffentlichen Arbeitsleben, wenn ihr eure Firma trotzdem am Laufen halten könnt. Bevor ihr euch selbst zurückzieht oder ins Helfen stürzt, besprecht im Kollegenkreis, wie ihr die zusätzliche Last auf möglichst vielen Schultern verteilen könnt.

 
Hilfetelefone & Mails

Für allgemein Betroffene:

Mo-Fr, 08:30-12:30

08161 – 53879-0 (Caritas Freising)

cz-freising@caritasmuenchen.de

oder

täglich, zwischen 12-16 Uhr

08161 5498811 (Blaue Wunder 112)

eine Initiative der Feuerwehr,

des THWs und des BRKs)

hilfe@blauewunder112.de

 

 

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